Best Practise
Projektname / Ort
Christ-König Quartier Okriftel, Fa. Jökel (Wettbewerbssieger und Käufer)
Die Kaufvertragsverhandlungen sollen in QI 2026 abgeschlossen sein.
Liegenschaften im Straßenumfang Mainstraße (23), Buchenstraße (1) und Erlenstraße (2)
65795 Hattersheim Okriftel
Gesamtfläche knapp 5.000m²
Ausgangssituation
Nachkriegskirchen mit späteren Erweiterungen werden nur noch gering genutzt und sind in einem funktionalen und technischen Investitionsstau: bestehender aktiver aber kleiner werdende Ortskirchengemeinde mit ehemaligen GründerInnen, müssen stark eingebunden und respektvoll gehört werden.
Hinzu kamen eine schwierige Marktsituation und das finden geeigneter Entwicklungspartner.
Welche Bedürfnisse/Fragen standen im Raum?
- Die Angst, keinen eigenen Kirchenraum mehr für pastorale Arbeit in Okriftel zu haben.
- Hybride Um- oder Einbauten vs, Abriss,
- Was passiert mit den Kunstwerken (Fenster und Mosaiken) u.a. des Hattersheimer Künstlers Jupp Jost
Zielsetzung
Über ein Wettbewerbsverfahren sollten die Anforderungen der Kirchengemeinde und die der Stadtplanung als Grundlage für ein realisierungsfähiges Stadtentwicklungsprojekt geklärt, in einer verbindlichen Ausschreibung dokumentiert und so die Einstiegshürden von Projektentwicklern reduziert werden.
Neuordnung – und damit immobilienwirtschaftliche Aufwertung der Liegenschaften bei größtmöglicher Mitwirkungs- und Entscheidungskompetenz der Kirchengemeinde bezüglich der Nachnutzungen.
Welche übergeordneten Leitgedanken oder Visionen standen dahinter?
- Verdichtung mit sozial verträglichen Nutzungen, die ein zusätzliches Angebot für die Menschen in Okriftel schaffen bei reduzierter eigener Flächeninanspruchnahme.
- Sicherstellen von „Kirche im Ort“ als sichtbarer Teil eines Quartiers, moderne Kirchenräume für eine moderne Kirche.
Maßnahmen / Umsetzung
Welche konkreten Schritte wurden unternommen?
- Pfarrei entscheid klar über die notwendige Aufgabe der Liegenschaften zu Gunsten eines kleineren aber moderneren Flächenangebotes.
- Initiierung eines mit den Akteuren abgestimmten Investorenauswahlverfahrens, das ein für Projektentwickler attraktives Angebot enthält – die beiden Sieger werden zur Kaufvertragsverhandlung eingeladen, einer bekommt den Zuschlag.
Gab es besondere Methoden, Kooperationen oder Beteiligungsformen?
- Abstimmungsrunden zur Ausschreibung mit den Gremien auch in Okriftel
- Abstimmung des städtebaulich verbindlichen Rahmens mit Stadtplanung
- gezielte Öffentlichkeits- und Pressearbeit der Gemeinde
- frühzeitige und verbindliche Partnerschaft im Verfahren mit Stadt Hattersheim und Kirchengemeinde.
Vorher–Nachher
Das Ergebnis des Investorenauswahlverfahrens hinsichtlich Nutzung, Gestaltung und kirchlicher Ausstattung wurde planerisch konkretisiert und wird Teil des Genehmigungsverfahrens.
Die Umsetzung wird - wie bei städtebaulichen Projekten üblich – erst nach Bauleitplanung und Genehmigung sichtbar, spürbar ist jedoch heute schon eine Aufbruchstimmung, die der Trauer über einen Abriss der Kirche überwiegt.
Ergebnisse/Wirkung
Die Notwendigkeit der Flächenreduzierung wurde als Chance genutzt, im Sinne der Kirche etwas Neues für den Stadtteil, die Kirchengemeinde und die Zivilgesellschaft zu schaffen.
Neben der besseren Ausnutzung von Bauflächen im Ort (schont den Flächenverbrauch vor der Stadt), sollen Angebote entstehen, die nicht nur den neuen Bewohnern, sondern auch den Bewohnern der Nachbarschaft und des Stadtteils Okriftels offen stehen.
Besonderheiten / Lerneffekte
„Das Bessere ist der Feind des Guten“ – Effekt: erst mit der Formulierung einer Realisierungsfähigen Perspektive durch einen partizipativen und mutigen Prozess innerhalb der Pfarrgemeinde, können die Veränderungen sinnvoll entwickelt und vermittelt werden.
Der neue Kirchenraum wird kleiner, moderner und durch einzelne Symbole auch von weitem erkennbar: die alte Kirchenliegenschaft definiert den Projektnamen „Chris-König Quartier“
Einige Besonderheiten der „alten Kirche“ werden im Neubau integriert: Fenster, Ausstattung, Mosaik. Eine Glocke soll am Eingang des Quartiers als Merkzeichen stehen – somit wird der Respekt vor den Gründern auch in die nächste Kirchenbauphase weitergetragen.
Die neuen Baustandards ermöglichen eine bessere Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit bei größerer Flexibilität auch bei künftigen Anpassungserfordernissen.
Zeitschiene
- Mai 2022: Information der Gremien zum KIS-Konzept mit der Klassifizierung D für die Kirche Christ König, Okriftel
- Mai 2022: Bildung AG KIS aus Vertretern VRK PGR und aller Ortsausschüsse
- Juli 2022: Bedarfsermittlung für eine neue kirchlich genutzte Fläche
- Januar 2023: Treffen aus Vertretern der Kirchengemeinde, Stadt Hattersheim und Bistum
- Juni 2023: Projektgruppe Bieterverfahren
- Dezember 23: Start Bieterverfahren
- Mai 2024: Abschluss Bieterverfahren
- Juni 2024: Nachverhandlungen mit den beiden Gewinnern
- April 2025: Entscheidung für Investor Jökel
- Oktober 25: Pressegespräch und Pfarrversammlung zur Veröffentlichung der Planung
- November 25: Verhandlungen zum Kaufvertrag und Baubeschreibung der neuen kirchlichen Fläche
- Q 1Kaufvertrag mit Aufschiebender Bedingung Schaffung Baurecht/ Profanierung erst vor Niederlegung der Kirche, Zustimmung Priesterrat liegt vor
Geschichte des Gebäudes
Vertriebenen Kirche errichtet in den 60’er Jahren und erweitert mit Jugendheim und Anbauten in den 70’er Jahren
Projektname / Ort
Begräbniskirche St. Michael, Gellertstraße 36 60389 Frankfurt am Main
Ausgangssituation
Die Kirche St. Michael wurde von Rudolf Schwarz entworfen und 1954 als Pfarrkirche eingeweiht. Nach Aufhebung der Pfarrei St. Michael im Jahr 2007 war sie Filialkírche der Pfarrei St. Josef.
Die Kirche ging über in die Trägerschaft des Bistums Limburg und wird derzeit zur Urnenbegräbniskirche umgestaltet
Zielsetzung
Was sollte mit dem Projekt erreicht werden?
Künftig sollen in der Kirche 2.500 Urnen Platz finden. Bestatten lassen können sich nicht nur Katholikinnen und Katholiken, sonder alle, die einen geschützten Raum dafür suchen. Ein Platz mit einer Ruhezeit von 15 Jahren kostet ca. 2.650€ Außerdem gibt es 500 Plätze für Menschen mit geringen Einkommen, die je ca. 1.500 € kosten sollen. Die Preise orientieren sich an den Preisen für Urnengräber auf den umliegenden städtischen Friedhöfen.
Welche übergeordneten Leitgedanken oder Visionen standen dahinter?
Die Begräbniskirche steht in enger Verbindung mit dem Fachzentrum für Trauerseelsorge, das in unmittelbarer Nachbarschaft ist. Das Fachzentrum besteht aus einem Team von erfahrenen Seelsorgerinnen und Seelsorgern der katholischen Kirche im Bistum Limburg, die allen Menschen kostenfrei Beratung und Begleitung rund um das Thema Trauer und Tod anbieten. Die Begräbniskirche ist ein eigenständiges Projekt und zugleich eng verbunden mit dem Fachzentrum und erweitert deren Möglichkeiten für Angebote im Bereich der Begleitung von Menschen in Trauer.
In der Begräbniskirche werden künftig zudem kulturelle und musikalische Veranstaltungen stattfinden, passend zur Würde des Ortes. Dazu sind nicht nur Angehörige ein - geladen, die durch solche Begegnungsmöglichkeiten mit anderen Trauernden in Kontakt kommen können. Auch Interessierte finden hier verschiedene Angebote, mit den Themen von Tod und Sterben in Berührung zu kommen und sich damit auseinanderzusetzen. Ehrenamtliches Engagement ist in der Begräbniskirche wie im Zentrum für Trauerseelsorge willkommen und wird mit Qualifizierung und Begleitung unterstützt
Maßnahmen / Umsetzung
Nachdem die Entscheidung zum Bau einer Begräbniskirche gefallen war, wurde ein Architekturwettbewerb veranstaltet. Fünf Architekturbüros haben an dem Wettbewerb teilgenommen Die Entwürfe wurden auf großen Schautafeln der Öffentlichkeit präsentiert.
Vorher–Nachher
Der gesamte Innenraum und das Außengelände wurden umgestaltet.
Die Architektinnen haben sich dafür entschieden, die Begräbniswände als offene Kreise zu gestalten – und auf diese Weise kleinere Bereiche im 13 Meter hohen Kirchraum zu schaffen, die sich intimer und geschützt anfühlen. Hier soll Raum für Trauer sein, Raum für Rückzug und Zwiesprache, für Gebet. „Momente der Geborgenheit“ formulieren es die Architektinnen. An anderer Stelle im Konzept ist die Rede davon, dass die „gebogenen Raumkörper die Trauernden schützend zu umarmen scheinen“ – ein klassisches Motiv des Architekten Rudolf Schwarz, das er in einer Reihe seiner Kirchen verwirklichte.
Zusätzlich zum Inneren der Kirche werden der Vorplatz und der Kirchgarten in das architektonische Konzept mit einbezogen, dort entstehen unter anderem Sitzbereiche und in einem späteren Bauabschnitt bei Bedarf weitere kreisförmige Urnenwände.
Bildergalerie
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Besonderheiten / Lerneffekte
Die Kirche ist Hessens erste Begräbniskirche.
Gebäude bleibt auch nach der Umnutzung von außen als „Kirche“ sichtbar.
Projektname / Ort
Martinus-Forum, Kirchstr. 36, 65344 Martinsthal
Ausgangssituation
Es gab 2 Kirchen direkt gegenüberliegend, die neuere aus den 1960er-Jahren war dachseitig deutlich instandsetzungsbedürftig. Der damalige Bischof entschied sich für die Instandsetzung der alten Kirche und schlug vor, den Kirchenbau aus den 1960ern und das Pfarrhaus niederzulegen und ein kleines neues Pfarrhaus zu bauen.
Die alte Kirche wurde zwischenzeitlich nur für Ausstellungen und kleinere Events genutzt, musste zur Reaktivierung als Kirche instandgesetzt werden, bevor eine Abgabe der großen Kirche möglich war. Ein Abriss kam für die Bürger nicht in Betracht, aus Respekt vor den Eigenleistungen der Bürger beim Bau der damaligen Kirche.
Zielsetzung
Die Bürger wollten die Kirche in Ihrer Außenhülle behalten und für andere Zwecke nutzbar machen.
Vorhandene Kontakte zwischen Winzern und Bauunternehmern führten zur Kontaktaufnahme mit dem späteren Investor.
Der Investor Molitor Immobilien GmbH war gewillt, ein Prestigeobjekt aus der Kirche machen und die ortsbildprägende Außengestalt möglichst beibehalten. Die Kirchengemeinde entschied sich für das Konzept des Investors mit der Vision die Kirche optisch zu erhalten, Wohnraum zu schaffen und Gemeinderäume zurück kaufen zu können.
Maßnahmen / Umsetzung
Konzepterstellung durch das Architektenbüro BGF+, gute offene Kommunikation mit den Bürgern, um breite Akzeptanz zu bewirken
Der Investor plante mit BGF+ Architekten aus Wiesbaden und baute mit der Bauunternehmung Gemünden aus Ingelheim am Rhein. Zur Sicherstellung einer neutralen Bauabnahme wurde der TÜV hinzugezogen, selbst kleinere Mängel wurden notiert und zwischenzeitlich alle behoben.
Qualitätssicherung, Haus-im-Haus-Konzept, Geothermie und passive Kühlung, Energiebedarf bei 48,6 kWh/(m²*a) mit Einstufung in A
Vorher–Nachher
Das Gebäude hat sich von außen nur behutsam verändert, im Inneren völlig. Die Barrierefreiheit ist ein großes Plus neben den modernen energieeffizienten Räumen.
Zusätzlich gibt es eine von außen zugängliche barrierefreie Toilette für die Gottesdienstbesuchenden. Die ebenerdige Parkgarage ist ebenso barrierefrei angeschlossen über einen Aufzug und bietet notwendigen Parkraum für die beengten Ortsverhältnisse.
Bildergalerie
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Ergebnisse / Wirkung
Es ist gelungen, das Kirchengebäude in seiner präsenten Gestalt zu erhalten, Wohnraum und Gemeinderäume in modernster Ausstattung zu schaffen. Altes und Neues fügt sich harmonisch ein.
Die Gemeinde und die Nutzenden profitieren von einem hochmodernen Gebäude in ortsbildprägender historischer Hülle. Die historische Kirche hat eine bedarfsgerechte Größe und ist in einem guten Zustand. Die Wohneinheiten sind aktuell überwiegend noch im Eigentum des Investors und werden vermietet. Wenige Einheiten wurden verkauft.
Besonderheiten / Lerneffekte
Das Gebäude bleibt auch nach der Umnutzung von außen als „Kirche“ sichtbar.
Einige Kirchendetails wurden erhalten (z. B. Betonwaben mit Glas).
Auf Nachhaltigkeit wurde Wert gelegt (z. B. Energieeffizienz, Geothermie).
Mut zur Veränderung kann Bestehendes auf ein zukunftsfähiges Level setzen.
Konsequente Planung, Umsetzung und Begleitung notwendig.
Transparente und offene Kommunikation mit der Bürgerschaft hilft bei der Akzeptanz Veränderung zuzulassen.
Zeitschiene
- 2017 Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der alten Kirche
- 2017 Planung des „Neubaus“
- 2019 Verkauf von Kirche, Pfarrheim, Pfarrhaus an Molitor Immobilien GmbH
- 2023 Fertigstellung des Gebäudes, Verzögerungen durch Corona und Ukraine-Krieg
- 2024 Einweihung der Gemeinderäume
Quellen mit weiteren Informationen:
Projektname / Ort
Alpinzentrum Wiesbaden des Deutschen Alpenvereins (DAV)
In der Lach 4
65207 Wiesbaden-Rambach
Ausgangssituation
Bestehender Förderverein war emotional stark berührt und wäre insgesamt gerne früher eingebunden/informiert gewesen, hätte Abgabe der Kirche gerne verhindert. Dies ist insofern nachvollziehbar, als dass einige Mitglieder mit ihren Spenden den Kirchbau damals ermöglichten.
Es stand die Frage im Raum,wie die Nutzung insbesondere der Jugendräume in der Unterkirche weiter gewährleistet sein könnte und warum die Einrichtung eines Kolumbariums nicht möglich sein soll
Zielsetzung
Das Gebäude sollte einer neuen Bestimmung überführt werden (Nutzung als Gottesdienstort war stark rückläufig bzw. die anwesenden Gottesdienstbesucher kamen zum größten Teil nicht aus Rambach)
Die finanzielle Situation der Gesamtpfarrei sollte entspannt werden, da ein hoher Instandhaltungsstau für das Gebäude bestand. Allerdings hätte die Kirche auch auf Jahre hin noch weiter bespielt werden können – die pastorale Notwendigkeit wurde jedoch von Pfarrer und Gremien nach realistischer Einschätzung nicht mehr gesehen.
Die Kirche sollte nach außen hin als solche sichtbar bleiben. Das Kreuz bleibt auf dem Turm. Die Einrichtung eines Gedenkortes war für viele Rambacher eine wichtige Vereinbarung, die manche Ablehnung besänftigt hat.
Welche übergeordneten Leitgedanken oder Visionen standen dahinter?
Die Ziele des DAV standen/stehen im engen Zusammenhang mit den Zielen der Kath. Kirche (z. B. Bewahrung der Schöpfung, Jugendarbeit), der DAV unterhält in den Alpen die „Wiesbadener Kapelle“ und es gab und gibt auch gemeinsame Angebote (DAV und Kirchengemeinde).
Maßnahmen / Umsetzung
Zunächst wurden viele Gespräche des Pfarrers auf der Suche nach einem geeigneten Käufer geführt. Kontakt zum DAV kam über die Stadt Wiesbaden zustande. Es fanden enge Absprachen mit dem DAV statt.
Die Politik wurde in einer Ortsausschusssitzung informiert.
Vorher–Nachher
Der gesamte Innenraum wurde in Abstimmung mit der Denkmalbehörde neugestaltet (z. B. Einbau einer Kletterwand).
Anbauten und Veränderung am Äußeren wurden ebenfalls in Abstimmung mit der Denkmalbehörde vorgenommen.
Ein sehr gut gestalteter Gedenkort, der in einer Stele in 3D-Wirkung an das frühere Innere erinnern soll, wird gerade installiert.
Bildergalerie
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Ergebnisse / Wirkung
Sehr gute Zusammenarbeit mit dem DAV (u.a.: Pfarrer Schindling wurde zur Einweihung eingeladen und hat dort im Stile einer kurzen Andacht eine Ansprache gehalten und um Gottes Segen für die nun anbrechende Zeit gebeten)
Die Räumlichkeiten sind weiterhin für Vereine usw. nutzbar.
Der DAV bringt sich in die Interessengemeinschaft der Ortsvereine ein, gestaltet Feste und Ähnliches mit.
Besonderheiten / Lerneffekte
Das Gebäude bleibt auch nach der Umnutzung von außen als „Kirche“ sichtbar.
Einige Kirchendetails wurden erhalten (z. B. Betonwaben mit Glas, Beichtstuhl ist jetzt Technikraum), Kreuz.
Von Anfang angab es eine gute Zusammenarbeit mit dem DAV, der sich auch im Profanierungsgottesdienst mit einbrachte (u.a. durch Alphornbläser).
Es bleibt außerdem ein Gedenkort..
Im Inneren wird auf einer großen, mehrere Meter langen Tafel mit vielen Bildern (z.B. vom Innenraum der Kirche, als dort noch Gottesdienste gefeiert wurden) wortreich auf die Entstehung des neuen DAV Zentrums hingewiesen. Die frühere Nutzung wird deutlich und wertschätzend herausgestellt.
Auf Nachhaltigkeit wurde Wert gelegt (z. B. Photovoltaik, Vorverglasung).
Das Untergeschoss (ehem. Unterkirche) bleibt in Nutzung durch die jüngeren Mitglieder/Jugendraum erhalten.
Zeitschiene
- November 2018: Information der Gremien zum KIS-Konzept mit der Klassifizierung D für die Kirche St. Johannes Rambach
- Juli 2020: VRK-Beschluss zum Verkauf der Kirche an den DAV
- Dezember 2020: Profanierung der Kirche mit Profanierungsgottesdienst
- Mai 2021: Eigentumsübertragung an DAV
- Mai 2025: Einweihung des Alpinzentrums Wiesbaden
Geschichte des Gebäudes
Hier finden Sie weitere Informationen zur Geschichte:
https://www.st-birgid.de/kirchorte-2/st-johannes-rambach-1962-2020/